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Chronik



MODELLFLUGGRUPPE WAIDMANNSDORF

1950

Aus Erzählungen meine ich zu wissen, dass die ersten Modellflieger, die dieses Gelände genutzt haben, Franz Storfa, DI. Siegfried Schuglitsch, Heinrich Kainz und Ing. Riedl waren. Ursprünglich flogen sie am Gelände mit wunderschön gebauten Modellen, zum Fliegen fast zu schade. Bald baute Kainz und Storfa auch erste Fernsteuerungen. Kainz im Eigenbau nach Schaltplänen in Modellbauzeitungen und Storfa nach einem Bausatz "OMU" einer deutschen Firma Muschner, die auch das fernsteuerbare Segelflug - Modell MU 118 und mit Motoraufsatz MU 118 S vertrieb. Schuglitsch und Riedl hatten anfangs Freiflug "Orchideen".

1953-56

..baute ich in der Schule eine "NMöwe" der Firma Sperl und einen "Pascha" von Robbe sowie den mit einem 1,5 ccm Taifun Motor bestückten "Kadett" der Firma Graupner. Diverse Wiesen dienten mir als Fluggelände. Dann hat der Verkäufer bei der Firma Herbst, Abteilung Modellbau in Klagenfurt, mir und meinem "Vater" Dipl.-Ing. Wilhelm Wolschner, den Kontakt zur Modellbaugruppe Waidmannsdorf organisiert.

1957

..durfte ich die Bellaphon A meines Vaters mit einem Eigenbau Empfänger in diesem Modell einbauen und lernte das Einachs RC fliegen. In Waidmannsdorf waren zu diesem Zeitpunkt bereits Hans Prettner (Gastwirt) und Ing. Walter Dettelbacher mit dabei, die bereits "modernere Fernsteuerungen" Bellaphon A 27,12 MHz ein Kanal und Bellaphon B 40,68 MHz drei Kanal der Firma Graupner benutzten. "Heini" Kainz baute sich zu diesem Zeitpunkt bereits spannende Mehrkanalsysteme und das Abstimmen der Amplitudenkreise nahm meist mehr Zeit in Anspruch als das Fliegen. Es war aber immer eine willkommene Pause zur Entspannung zwischen den Thermikflügen. Mit Walter Schellander der unmittelbar am Waidmannsdorfer Fluggelände wohnte und Hanno Prettner, mit Amigo, waren wir dann

1960

bereits 10 Pioniere. Motorisiert und für Lärm verantwortlich waren nun Dettelbacher, Prettner und Karli Wolschner.

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Dettelbacher mit einer Eigenbau JOB 5, Prettner mit einem SATELIT von Graupner und Karli Wolschner mit einem KADETT von Graupner. Anfangs alle mit Einachssteuerung (links - rechts) und wer geschickt war, mit Motordrosselung. Heute unvorstellbar -(einmal Tasten links; zweimal tasten rechts; zweimal kurz tasten und noch kürzer, das dritte Mal war die Motordrosselung). Bei den Segelfliegern wurden statt der Motordrosselung Störklappen bedient. Prettner flog bereits ab 1958 Bellaphon B mit bereits drei Funktionen am Sender, Taste für Motordrossel (Störklappen), Knüppel für links-rechts-Steuerung. Vater Wolschner begann 1956 mit Bellaphon A und ab 1959 eine Metz Dreikanalanlage mit praktischem Handtaster, mit drei zuzuordnenden Tasten für links, rechts und Motordrossel. Die 10 ersten und ein zwei bis 1961da zugestoßene Modellflieger entschlossen sich unter der fachlichen und finanziellen Führung von Dipl.-Ing. Wilhelm "Willi" Wolschner dann in Großteils Eigenleistung

1962

im Frühjahr die Startbahn zu befestigen. Rechtzeitig zur Bundesmeisterschaft für RC 3 (einachs Motorflieger) und RC 4 (einachs Segelflieger mit Hochstart) wurde die Startbahn im Frühjahr 1962 fertig. Von Dr. Hannes Santler mit einem Kunstflug Programm und der Landung mit seinem Großegelflugzeug freigegeben.

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2014-17

2014 wurde auf dieser Modellflugstätte die „Interessengemeinschaft – Modellfluggruppe - Wörthersee“ von Andreas Pirold gegründet und im Jahr 2017 feierlich mit dem Sportreferenten Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler eröffnet.

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Diese Modellfluganlage schreibt im Modellsport seit 70 Jahren ununterbrochen erfolgreiche Geschichte und sollte noch für viele Jahre der interessierten Jugend, aber auch den technisch versierten Erwachsenen als Stätte des Sports Freude bereiten.

Ehrung Hanno Prettner

Glück ab gut Land